Erreichbarkeits- und Verknüpfungsanalyse neuer Mobilitätsangebote

Nach wie vor dominiert der MIV und die Herausforderung der polyzentrischen und teilweise zersiedelten Struktur des Ruhrgebiets, die lange Wege und diffuse Wegebeziehungen verursacht, das Bild in der Region. Um hier Alternativen zu bieten, bedarf es effizienter und intelligenter Mobilitätsalternativen und deren Einbindung in das gesamte Mobilitätskonzept der Region. Differenzierte Mobilitätsangebote und Verkehrskonzepte, welche die unterschiedlichen Verkehrsmittel miteinander vernetzen, stellen einen zentralen Bestandteil zukünftiger nachhaltiger Entwicklungsstrategien dar. Im Rahmen der räumlichen Kartierung des Ruhrgebiets mit Blick auf transformationsrelevante Geschehnisse im Bereich Mobilität beschäftigte sich das Fachgebiet Städtebau, Stadtgestaltung und Bauleitplanung deshalb mit der Integration neuer Formen der Mobilität in das vorhandene Mobilitätssystem. Betrachtet wurden dabei vor allem neuartige Sharing Angebote wie Bikesharing, Carsharing oder die gemeinsame Nutzung von Lastenrädern. So wurden unter anderem 155 Carsharing- und 343 Bikesharingstationen in der Region erfasst. Im Fokus der Untersuchung stand die fußläufige und damit CO2 freie Erreichbarkeit dieser Angebote und ihre Verknüpfung zum öffentlichen Personennahverkehr.

Projekt

Analyse im Rahmen der Landkarte der Energiewende

Erhebung

2015 - 2016

Ansprechpartner

Daniel Bläser, Henning Fort

Entfernung zu Carsharing Standorten

Entfernung zu Carsharing Standorten

Entfernung zu Bikesharing Standorten

Entfernung zu Lastenrad Standorten