»Jetzt machen wir ’ne Energiewende.«

Hagen Energieautark 2022

Atomkraft ist definitiv keine Option mehr. Aber was dann? Wie weiter? Seit der Reaktorkatastrophe von Fukushima setzt sich Miriam Kleemann-Adolphs für die Energiewende ein und engagiert sich für lokale Energieproduktion, Elektromobilität und Nachhaltigkeit im Allgemeinen. Sie ist überzeugt: JedeR kann etwas für mehr Nachhaltigkeit tun, ganz einfach und im Kleinen. Und genau das bemüht sie sich ihren Mitmenschen zu vermitteln. 2011 gründete sie die Initiative Energiewende Hagen – Energieautark 2022, kurze Zeit später die Elektromobilitätsinitiative EcoDrive Hagen; seit 2015 ist sie stellvertretende Vorsitzende des Bürger-Solar-Vereins Hagen e. V.

Agentin des Wandels

Miriam Kleemann-Adolphs (Geburtsjahr 1978), Hausfrau, Mutter und Anleiterin (Berufsvorbereitung der Caritas)

Engagementbereich

Elektromobilität und Solarenergie

Ort des Engagements

Hagen, Bevölkerungszahl: 186.716, Bevölkerungsdichte: 1.164 EinwohnerInnen / km² (vgl. Statistische Ämter des Bundes und der Länder 2014)

Forschungszeitraum

Mai 2015 – September 2015 

Bürgerenergiegenossenschaften für eine gemeinschaftliche Ausgestaltung der Energiewende

2015 existierten 13 Bürgerenergiegenossenschaften im Ruhrgebiet, die  durch die Installation und den Betrieb von Anlagen zur Gewinnung erneuerbarer Energien zur  Energiewende beitragen. Die Organisationsform der Genossenschaften bietet dabei die Möglichkeit, Energieproduktion demokratisch und dezentral zu gestalten. Die Genossenschaftsbeiträge variieren zwischen  100 € und 500 € und ermöglichen es Menschen, relativ niedrigschwellig zu StromproduzentInnen zu werden. 

Autoren: Daniel Bläser, Henning Fort
Quelle: eigene Darstellung, eigene Recherche