Netzabdeckung ÖPNV (Bus)

Insbesondere das zentrale Ruhrgebiet zwischen Duisburg und Dortmund ist durch Stadt- und Straßenbahnen vergleichsweise dicht erschlossen. Um die Abdeckung der Gesamtregion durch den öffentlichen Personennahverkehr zu ermitteln, wurde die Erreichbarkeit von Wohnbebauung im engeren (500 Meter) und weiteren (800 Meter) Umkreis von ÖPNV-Haltestellen analysiert. Dabei wurde deutlich, dass in peripheren Gebieten allein die Haltestellendichte als lückenhaft bezeichnet werden kann – ohne Berücksichtigung von Frequenz und Taktung der Mobilitätsangebote, die zu zusätzlichen Beförderungsproblemen führen können. Durch das Fehlen regulärer Angebote des öffentlichen Personennahverkehrs sind die BewohnerInnen solcher Gebiete auf die Nutzung eigener Autos angewiesen oder einem Verlust an Mobilität und demzufolge auch einem Verlust an Teilhabe am öffentlichen Leben ausgeliefert. Um derartige Angebotslücken in dünn besiedelten Räumen zu schließen, können beispielsweise zivilgesellschaftliche Bürgerbus-Initiativen das öffentliche Nahverkehrsangebot sichern oder ergänzen. Im Ruhrgebiet lassen sich für das Jahr 2016 zwölf solcher Bürgerbus-Kooperationen ausmachen.

Projekt

Analyse im Rahmen der Landkarte der Energiewende

Erhebung

2015 - 2016

Ansprechpartner

Daniel Bläser, Henning Fort

Entfernung zu Haltestellen des ÖPNV

Entfernung zu Haltestellen des ÖPNV

Zentralitäten Ruhrgebiet