Wo ein Wille ist, ist (k)ein Weg

Vom Autobahnprotest zum Engagement für nachhaltige Mobilität

Martin Arnold engagiert sich in der interkommunalen Initiative Mobilität~Werk~Stadt für eine nachhaltige Mobilität im Ruhrgebiet. In diesem Netzwerk bündeln verschiedene Bürgerinitiativen ihre Kräfte, die sich für die Verbesserung von Bus-, Bahn-, Rad- und Fußverkehr im Ruhrgebiet sowie gegen neue Autobahnen einsetzen. Als Philosophie und Handlungsanleitung dient dem pensionierten Pfarrer die Idee der »Gütekraft«, die er im Rahmen seiner Dissertation u. a. von Gandhis Satyagraha-Konzept abgeleitet hat. Im Rahmen des Projekts Gut Gemischt Mobil propagiert die Mobilität~Werk~Stadt eine nachhaltige Mischmobilität, die vor allem auf die Kombination von Bus und Bahn, Fahrrad, Fußverkehr und Carsharing setzt. Die von der Initiative organisierten Bürgerwerkstätten sollen durch Partizipation der BürgerInnen und Kooperation mit Politik, Wissenschaft, Verwaltung und Wirtschaft längst überfällige Infrastruktur­verbesserungen sowie einen Bewusstseins- und Verhaltenswandel anstoßen.

Agent des Wandels

Martin Arnold (Geburtsjahr 1946), pensionierter Pfarrer und Friedensforscher

Engagementbereich

Mischmobilität

Ort des Engagements

Essen, Bevölkerungszahl: 573.784, Bevölkerungsdichte: 2.728 EinwohnerInnen / km² (vgl. Statistische Ämter des Bundes und der Länder 2014)

Forschungszeitraum

April 2014 – Juni 2015