Rahmenprogramm

Das Rahmenprogramm

Die Kommunen des Ruhrgebietes stehen vor der anspruchsvollen Aufgabe, die Energiewende lokal umzusetzen und dabei ihren Beitrag zu den Klimaschutzzielen von Bundes- und Landesregierung zu leisten. Dies geschieht vor dem Hintergrund tiefgreifender gesellschaftlicher Veränderungen in der Region: Wirtschaft, Altersaufbau und Sozialgefüge verändern sich spürbar. Die Kommunen stehen damit vor besonderen Herausforderungen. Das „Rahmenprogramm zur Umsetzung der Energiewende in den Kommunen des Ruhrgebiets“, gefördert durch die Stiftung Mercator hat zum Ziel wissenschaftliche Unterstützung zu leisten.

Die Landkarte

Die Landkarte der Energiewende bezieht sich auf das Ruhrgebiet. Sie zeigt die Vielfalt gesellschaftlicher Transformationsaktivitäten hin zu einer nachhaltigeren Gesellschaft, die bereits auf unterschiedlichen Ebenen im Ruhrgebiet stattfinden und als Zukunftsvorstellungen verstanden werden können und stellt diese auf integrierte Weise dar.  Den Hintergrund bildet dabei die Annahme, dass  die Umstände für eine Umsetzung der Energiewende besonders dann günstig sind, wenn eine Vielzahl von Kooperationen und Aktivitäten unterschiedlicher Ebenen ineinandergreifen, top-down- und bottom-up-Prozesse sich also zu vielfältigen Governance-Formationen verschränken und gemeinsam auf ein Ziel hinwirken. In der Karte  werden transformationsrelevante kommunale Aktivitäten, bürgerschaftliche Initiativen und private Akteure aufgezeigt.

Der Untersuchungsraum

In seiner aktuellen Abgrenzung umfasst das Ruhrgebiet 11 kreisfreie Städte (Bochum, Bottrop, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Hagen, Hamm, Herne, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen ) und 4 Kreise (Ennepe-Ruhr-Kreis, Kreis Recklinghausen, Unna und Wesel).

Die Arbeitsweise

Im Mittelpunkt der Landkarte der Energiewende steht ein Zugang über thematische Schwerpunkte. Das zentrale Oberthema der Landkarte ist die Energiewende. Weitere thematische Schwerpunkte bilden die Themenkomplexe Klimaschutz, Energie- und Ressourceneffizienz, Mobilität und Verkehr, Erneuerbare Energien, Stadtplanung, sowie Netzwerke und Bildung. Die einzelnen Themenkomplexe stehen für die Bereiche in denen sich eine „Wende“ abzeichnen muss und sie dokumentieren Bestandteile des Handelns in der Region.